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Sanduhren wurden Anfang des 14. Jahrhunderts entwickelt und stellten damals nach Sonnen-, Wasser- und Kerzenuhr ein weiteres Instrument zur Messung der Zeit dar. Dabei werden zwei Glaskolben mit einem dünnen Röhrchen verbunden und mit Sand gefüllt, der durch die dünne Verbindung von einem Behälter in den anderen rieseln kann. Die Art und Menge der Sandfüllung ist nicht sehr einfach, da der Sand eine gleichmäßige Korngröße und Ausformung besitzen muss, um ein Verklemmen in der Verbindung zu verhindern. Außerdem darf der Sand nicht zu fein gewählt werden, da oft Luftfeuchte die Rieselgeschwindigkeit beeinflussen kann. Die beiden Glaskolben sind genau übereinander angebracht, so dass die Sandfüllung dank der Schwerkraft von Oben in den unteren Kolben laufen kann. Die Menge des Sandes ist so definiert, dass ein Durchlaufen von einem Kolben in den anderen, einer festen Zeit entspricht. Heute werden diese Uhren oft als Sauna Sanduhr verwendet, da es sich um sehr robuste Uhren handelt, die mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der Temperatur zurechtkommen. Zudem benötigen diese Uhren keine Energiequelle und erfüllen ihre Funktion der Messung einer bestimmten Zeitspanne - bei Sauna Sanduhren meist 15 Minuten.
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